Das muss noch geübt werden....

nach einem tollen Frühstück in Breslau ging es 330 Kilometer, vorbei am Dreiländer-Eck (Zittau) nach Prag. Auch hier wieder Top-Hotel zum Schnapperpreis mit überragendem Frühstück. Vielen Dank an Reisebegleitung Uwe.

Kfz abgestellt. mit Gambrinus gestärkt und dann mit der Straßenbahn zum Ground. Es galt noch die Kartenfrage zu klären. Die ausgerufenen Preise am Anfang waren doch etwas hoch. Geduld üben. 45 Minuten hatte man seine Tickets. Zum doppelten Preis des Normalpreises. Alles noch im Rahmen.

Im April besuchte man das Derby mit Slavia Heimrecht. Man wusste im Vorfeld, dass das Derby mit Heimrecht Slavia einfach besser ist. Die Jungs haben es drauf mit ihren Choreografien. Sparta ist dann besser im Auswärtsblock aufgehoben.

Dann konnte es endlich losgehen



Derby Prag

 

  Sparta Prag  vs.  Slavia Prag

 

22.09.2019


Man suchte sich geeignete Plätze im Stadion. Die Kaufkarten waren eigentlich für die Hintertortribüne neben dem Sparta Block. Geht natürlich nicht. Schließlich wollte man ja auch die Choreo und ev. andere Aktionen ablichten.

Kommen wir zur Choreo oder nein; etwas kurioses zu Spielbeginn. Sowohl Sparta, als auch Slavia warfen jede Menge Kuscheltiere auf das spielfeld, bzw. über den Zaun. 

Das www brachte Licht ins Dunkle:

Wütende Reaktionen von Anhängern des tschechischen Erstligisten Sparta Prag beim Stadtduell gegen Meister Slavia haben zu einer hohen Spende für krebskranke Kinder geführt. Sparta-Fans hatten vor der 0:3-Niederlage angekündigt, Plüschtiere - vor allem Ratten - auf drei abtrünnige Ex-Spieler zu werfen. Deren neuer Klub hatte daraufhin erklärt, für jedes Kuscheltier 100 Kronen - umgerechnet etwa 3,86 Euro - zu spenden und zudem auch die eigenen Fans aufgefordert, Kuscheltiere zu werfen. Letztlich kamen rund 7.310 Euro zusammen, die an eine Kinderkrebsstation eines Prager Krankenhauses gespendet wurden.



Kommen wir zur Choreo von Sparta. Mittig eine Blockfahne. Rechts und Links Pappen. Während die rechte Seite sich bequemte die Folien hochzuhalten, wurde die Blockfahne keine 3 Sekunden später wieder eingerollt. Die Gesamtchoreo konnte man also ca. 3 Sekunden begutachten. Obwohl; das rechte Spruchband wurde nicht vollends entrollt.....Da muss nochmal kräftig geübt werden.


Slavia zeigte, wie es besser geht.


Auch auf dem Feld zeigte Mann, wie es besser geht. Erzielte 3 Tore; Sparta keines...

In Halbzeit 2 bei den Gästen eine Blinkeraktion. Kann man halt schlecht fotografisch Festhalten.

Sparte mit Pyro.





Wenn die ganze Hintertortribüne brennen würde; aber es ist halt nur das kleine Eck...

So richtige Derbystimmung kam selten auf. Ok. paar fliegende Becher, wenn die Gäste einen Eckball ausführen wollten. Sogar so heftig, dass der Unparteiische von der anderen Ecke ausführen lies.

Aber sonst war das nicht wirklich prall... 


Fazit: 1.600 Kilometer für 2 Spiele. Old-School-Tour. Die 2 Zielspiele in neuen Stadien konnten nicht zünden. Man stellt sich die Sinnfrage. Man ist im Stadion, die Diggi immer griffbereit und wartet eigentlich 90 Minuten auf Aktionen. Die akkustische Stimmung ist nicht wirklich toll und die neuen "Arenen" können auch nicht wirklich begeistern......Das Rahmenprogram war natürlich 1A aber Montags bei der Heimankunft war man richtig geschlaucht. Das fahren, das frühe aufstehen wegen Frühstück im Hotel, das abendliche feiern; und das feiern kam nicht zu kurz. Wir sind halt alle keine 20 mehr.😉









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